Dr. Andreas Domann

 

1999-2006 Studium Musikwissenschaft und Philosophie an der FU Berlin; 2001-2002 Studentische Hilfskraft; 2003-2004 Mitarbeit an einem von der DFG geförderten Forschungsprojekt über die „Wittener Tage für neue Kammermusik“; 2007-2008 Gewährung eines NaFöG-Promotionsstipendiums; 2008-2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und -pädagogik der JLU Gießen; 2010 Promotion zum Dr. phil.; Seit 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln.

 

Lehre und Forschung

  • Kultur- und Sozialgeschichte der Musik 
  • Marxistische Musikgeschichtsschreibung und -ästhetik
  • Postmoderne 

 

Publikationen

1.) Bücher

Postmoderne und Musik. Eine Diskursanalyse, Freiburg i. Br. und München 2012 (Musikphilosophie 4), 342 S.

Mitarbeit an: Frank Hentschel, Die Wittener Tage für neue Kammermusik. Über Geschichte und Historiografie aktueller Musik, unter Mitarbeit von Andreas Domann und Almut Ochsmann, Stuttgart 2007 (Beihefte zum AfMw 62), 277 S.

2.) Aufsätze

„’Wo bleibt das Negative?’ Zur musikalischen Ästhetik Helmut Lachenmanns, Nicolaus A. Hubers und Mathias Spahlingers“, in: AfMw 62 (2005), S. 177-191.

„Musikhistoriographie unter dem Paradigma des Marxismus. Ein Relikt der Vergangenheit?“, in: Konstruktivität von Musikgeschichtsschreibung. Zur Formation musikbezogenen Wissens, hg. von Sandra Danielczyk u. a., Hildesheim u. a. 2012 (Studien und Materialien zur Musikwissenschaft 69), S. 107-122.

„Die Entdeckung des Pluralismus. Problemhorizonte in musikästhetischen Debatten seit 1950“, in: NZfM 174 Heft 6 (2013), S. 14-19.

„Musik als Immunitätsgarant. Zur Verquickung von Kunst und Moral“, in: Furtwänglers Sendung, hg. v. Albrecht Riethmüller und Gregor Herzfeld, Stuttgart 2014 (Druck in Vorbereitung).

„Toscanini und Furtwängler aus der Sicht Adornos“, in: Furtwänglers Sendung, hg. v. Albrecht Riethmüller und Gregor Herzfeld, Stuttgart 2014 (Druck in Vorbereitung).

„’Führer aller schaffenden Musiker’. Paul Graener als nationalsozialistischer Kulturpolitiker“, in: Die Reichsmusikkamme. Kunst im Bann der Nazi-Diktatur, hg, v. Michael Custodis und Albrecht Riethmüller, Wien u. a. 2014 (Druck in Vorbereitung).

„Der prekäre Status autonomer Kunst in Sozialismus und Marxismus“, in: Perspektiven der Kunstsoziologie III. Autonomie der Kunst?! – Zur Aktualität eines gesellschaftlichen Leitbildes, hg. v. Uta Karstein und Nina Zahner, Wiesbaden 2014 (Kunst und Gesellschaft) (Druck in Vorbereitung).

3.) Vorträge

„Deutschsprachige Musikwissenschaft und New Musicology. Aspekte einer transatlantischen Kommunikationsverweigerung“, Vortrag auf der Tagung „Migration und Identität – Musikalische Wanderbewegungen seit dem Mittelalter und ihr Einfluss auf die Kompositionsgeschichte“ der Gesellschaft für Musikforschung vom 2. bis 6. November 2010.

„An den Grenzen der Sprache. Zu Gadamers Hermeneutik der Musik“, Vortrag auf der Tagung der Gesellschaft für Musikforschung vom 5. bis 8. Oktober 2011.

„Musikhistoriographie unter dem Paradigma des Marxismus. Ein Relikt der Vergangenheit?“, Vortrag auf der Tagung „Konstruktivität von Musikgeschichtsschreibung: Zur Formation musikbezogenen Wissens“ der Georg August Universität Göttingen vom 3. bis 5. November 2011.

„Marxistische Musikgeschichtsschreibung und ihre bürgerlichen Vorläufer“, Vortrag auf der Arbeitstagung 2012 der Fachgruppe „Soziologie und Sozialgeschichte der Musik“ der Gesellschaft für Musikforschung vom 21. bis 22. April 2012.

„’Führer aller schaffenden Musiker’. Paul Graener als nationalsozialistischer Kulturpolitiker“, Vortrag auf der Tagung "Die Reichsmusikkammer. Im Zeichen der Begrenzung von Kunst" der FU Berlin vom 27. bis 29 Juni 2013.

„Das autonome Werk als Chiffre marxistischer Heilserwartungen. Zur Musikästhetik Ernst Blochs“, Vortrag auf der Tagung „Autonomie der Kunst? Zur Aktualität eines gesellschaftlichen Leitbildes“ des Instituts für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig vom 10. bis 11. Oktober 2013 (Tagung AK Soziologie der Künste der Deutschen Gesellschaft für Soziologie).

„Materialität oder Materialismus. Zur Aktualität marxistischer Musikästhetik“, Vortag auf dem Ästhetik-Workshop des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Wien vom 21. bis 22. März 214.

 

Kontakt

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andreas.domann(at)uni-koeln.de