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Vortragsreihe "Plurale Musikwissenschaft"

 

Nächster Vortrag 

Prof. Dr. Friedrich Geiger (Universität Hamburg)

Frevelhafte Töne. Zum Verhältnis von Musik und Blasphemie

Seit jeher blicken Kleriker argwöhnisch auf die Musik, weil sie in ihr ein blasphemisches Potential vermuten. Doch kann Musik für sich genommen überhaupt blasphemisch sein oder ergibt sich dies erst im Zusammenwirken mit entsprechenden Texten und Kontexten? Wie lässt sich Musik so kontextualisieren, dass die dabei entstehenden Sinngehalte als blasphemisch aufgefasst werden? Und kann man konkretisieren, welchen Anteil die Musik an dem blasphemischen Akt hat bzw. was sie zu dessen Brisanz beiträgt? In dem Vortrag werden diese Fragen mit Blick auf den christlichen Blasphemiebegriff an Beispielen von Paul Hindemith bis Madonna erörtert.

  • Mi., 10. Januar 2018,
  • von 18:00–19:30 Uhr,
  • im Alten Seminarraum. 

Frührere Vorträge

1. Februar 2017
Ian Cross (Cambridge)
"Music as communication: communication as music"

15. Juni 2016
Ana Hofman (Ljubljana)
Sounding Memory Politics in Southeastern Europe: Between (Anti)Sentimentality, Nostalgia and "New Sincerity"

10. Februar 2016
Melanie Unseld (Oldenburg)
"Heteronormativität und/oder Heterotopie? Zu Richard Wagners Tristan und Isolde"

3. Dezember 2014
Michael Custodis (Münster)
„Orpheus in Nöten. Wilhelm Kempffs Freundschaft zu Albert Speer“

17. Juli 2015
Wolfgang Detel (Frankfurt am Main) und Martin Vogel (Gießen)
"Musikalische Hermeneutik: Parsen und Nachvollzug musikalischen Sinns”