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Dr. Evelyn Buyken

Geboren 1984. Studium der Schulmusik und der Germanistik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, am Conservatorio di Musica Santa Cecilia in Rom und an der Universität zu Köln, 1. Staatsexamen 2010. Studium Viola da Gamba und Barockvioloncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Diplom 2012. Von 2011 bis 2015 Stipendiatin der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne (Graduiertenschule der Universität zu Köln) mit einer Dissertation zum Thema „Bach-Rezeption als kulturelle Praxis“. Gründerin des Cölner Barockorchesters und konzertierende Cellistin im In- und Ausland. Seit 2015 Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2016 Promotion zum Dr. phil.; seit März 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln.

Forschung und Lehre

  • Kultur- und Alltagsgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Bach-Rezeptionsforschung
  • Musikalisches Praxiswissen
  • Musikwissenschaftliche Genderforschung

Veröffentlichungen

Monographien:

  • Bach-Rezeption als kulturelle Praxis. Johann Sebastian Bach zwischen 1750 und 1829 in Berlin(=Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft 81), Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2018
  • Speicher musikalischen Wissens. Interdisziplinäre Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis (=Die Tonkunst, Band 1 in 2019), herausgegeben von Melanie Unseld, Marie Louise Herzfeld-Schild und Evelyn Buyken, Weimar 2019 (im Erscheinen)
  • Passions. Leid und Leidenschaften in der Musik um 1800 (= Musik – Kultur – Geschichte 7), als Herausgeberin mit C. Bebermeier und G. Finke, Würzburg: Königshausen & Neumann 2017 

Aufsätze:

  • „Verkörpertes Wissen. Zur Reflexion körperlicher Erfahrungen in der musikalischen Praxis um 1800” (zusammen mit Sara Hubrich), in: Speicher musikalischen Wissens. Interdisziplinäre Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis (=Die Tonkunst, Band 1 in 2019), herausgegeben von Melanie Unseld, Marie Louise Herzfeld-Schild und Evelyn Buyken, Weimar 2019 (im Erscheinen)
  • „Empathie als Grundvoraussetzung musikalischer Praxis“, in: Melancholie und Empathie, hg. von Thiemo Breyer, Marie Louise Herzfeld-Schild, Evelina Miteva und Johannes Schick (= Schriftenreihe der DGAP), Alber 2019 (im Erscheinen).
  • „Sind Passionen leidenschaftlich? Ein Beitrag zu einer Hörgeschichte der Matthäus-Passion von J. S. Bach“, in: Passions. Leid und Leidenschaften in der Musik um 1800, hg. mit C. Bebermeier und G. Finke, Würzburg: Königshausen & Neumann 2017, S. 105-120. 
  • „Musikalische Praxis, Gender und Politik oder wie kritisch sind die musikalischen Karikaturen James Gillrays?“, in: Melanie Unseld (Hg.), Delights of Harmony. James Gillray als Karikaturist der englischen Musikkultur um 1800,Köln: Böhlau 2017, S. 19-33. 
  • „In memoriam Johann Sebastian Bach – Sara Levy und die Bacherinnerung zwischen 1750 und 1829 in Berlin“, in: VivaVoce. Frau und Musik, Nr. 92, Frankfurt am Main: 2012, S. 11-12.
  • Tagungsbericht zum Symposium „Bach: Genius, Genus, Generationen“ im Mai 2013, in: Rohe Beats und harte Sounds. Populäre Musik und Agression (=Jahrbuch: Musik Gender 7) hg. von Florian Heesch und Barbara Hornberger, Hildesheim: Olms 2015. 

3. Diskographie

  • Towards Heaven – Dem Himmel entgegen (Musik von Georg Muffat, Carl Rosier, Georg Philipp Telemann und Élisabeth Jacquet de la Guerre) eine Aufnahme mit dem Cölner Barockorchester, Coviello Classics, April 2016.