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Dr. Carola Bebermeier

Nach dem Studium des Lehramts für Musik, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Universität zu Köln, begann Carola Bebermeier im SS 2009 ihre Dissertation bei Prof. Dr. Melanie Unseld an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit dem Thema "Celeste Coltellini (1760-1828) – Lebensbilder einer Sängerin und Malerin". Die Promotion wurde durch Stipendien der Universität Oldenburg, der Mariann Steegmann-Foundation sowie des DAAD gefördert und ist im Juli 2015 im Böhlau-Verlag erschienen. 2014/15 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oldenburg und seit Januar 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt "Musikalische Preisausschreiben 1766-1870: Grundriss, Datenbank und Bibliographie auf der Grundlage von Musikperiodika" an der Universität zu Köln (Projektleitung: Prof. Dr. Frank Hentschel).

Lehre und Forschung

  • Opern- und SängerInnenforschung des 18. Jahrhunderts
  • Musik und visuelle Kultur
  • Musik und Biographik
  • Musikwissenschaftliche Genderforschung
  • Salonkultur in Nordamerika

Veröffentlichungen

Monographie

  • Celeste Coltellini (1760-1828) – Lebensbilder einer Sängerin und Malerin (= Biographik. Geschichte – Kritik – Praxis, Bd. 4), Köln/Wien/Weimar 2015.

Herausgeberschaft

  • Mit Evelyn Buyken und Gesa Finke: Passions. Musik des 18. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Leid und Leidenschaft, Würzburg Druck i. Vorb.
  • Mit Melanie Unseld: „La cosa è scabrosa“ Musikkulturelles Handeln auf den Opernbühnen in Wien um 1780, Köln/Wien/Weimar Druck i. Vorb.

Redaktionelle Mitarbeit

  • Kreutziger-Herr, Annette und Melanie Unseld (Hrsg.): Lexikon Musik und Gender, Kassel 2010.

Aufsätze | Rezensionen | Berichte

  • Music culture in North-American salons around 1900, in: Bunzel, Anja und Natasha Loges (Hrsg.): Der europäische Salon: Salonmusik des 19. Jahrhunderts, Martlesham Druck i. Vorb.
  • Leid, Empfindsamkeit und Wahnsinn in der Oper Nina ossia la pazza per amore (UA 1789) von Giovanni Paisiello, in: Bebermeier, Carola; Buyken, Evelyn und Gesa Finke (Hrsg.): Passions. Musik des 18. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Leid und Leidenschaft, Würzburg Druck i. Vorb.
  • Materialitäten, Orte und Erinnerungen, in: Nieper, Lena und Julian Schmits u.a. (Hrsg.): Musik als Medium der Erinnerung. Gedächtnis – Geschichte – Gegenwart, Bielefeld 2016.
  • Mit Melanie Unseld: Primadonna mit Skizzenbuch. Celeste Coltellini trifft Wolfgang Amadé Mozart in Wien, in: Rode-Breymann, Susanne u.a. (Hrsg.): Frauen erfinden, verarbeiten, sammeln, bewerten Musik: Werkstattberichte aus dem Forschungszentrum Musik und Gender, Hannover 2015.
  • Celeste Coltellini (1760-1828) – Lebensbilder. Eine Annäherung an das Leben und kulturelle Wirken der Sängerin und Malerin, in: Huber, Annegret u.a. (Hrsg.): auf/be/zu/ein/schreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst, Wien 2014, S. 243-245.
  • Rezension „Per ben vestir la virtuosa“. Die Oper des 18. und frühen 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Komponisten und Sängern, hrsg. von Daniel Brandenburg und Thomas Seedorf, in: Hottmann, Katharina (Hrsg.): Liedersingen. Studien zur Aufführungsgeschichte des Liedes, Hildesheim u.a. 2013, S. 156-158.
  • Tagungsbericht „Biographie und Geschlecht“, Interdisziplinärer Workshop, Jena, 4. Juli 2011, in: Strohmann, Nicole K., Camilla Bork und Gesa Finke (Hrsg.): Musikbezogene Genderforschung. Aktuelle und interdisziplinäre Perspektiven, Hildesheim u.a. 2012, S. 133-134.
  • Tagungsbericht „Frauenbiographieforschung. Theoretische Diskurse und methodologische Konzepte“. Interdisziplinäres Symposion, Wien, 15. bis 16. April 2010, in: Grotjahn, Rebecca und Sabine Meine (Hrsg.): „Dahin!“ Musikalisches Reiseziel Rom. Projektionen und Realitäten, Hildesheim 2011, S. 152-154.
  • Verschiedene journalistische Arbeiten

 Vorträge

  • „Die Skizzenbücher Celeste Coltellinis als kulturgeschichtliche Quellen”, Arbeitsgespräch „Bibliothek. Archiv. Quellenforschung. Wissenschaft“, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Oktober 2016.
  • „’Chez Arensberg’ by André Raffray and the historiography of Dada“, Internationale Konferenz (ridim) „The Musical Salon in Visual Culture“, St. Petersburg (Russland), September 2016.
  • „“Pazza per amore”: Connections between Madness and Sensibility in the Eighteenth Century and in Giovanni Paisiello’s Nina”, Internationales Symposium „Comala and Nina: Operatic Performance in the Age of Sensibility“, Universität Stockholm/Vadstena (Schweden), August 2016.
  • „Musikkultur in nordamerikanischen Salons um 1900“, Internationale Konferenz „Der europäische Salon: Salonmusik im 19. Jahrhundert“, National University of Ireland, Maynooth (Irland), Oktober 2015.
  • „„la Coltellini fesoit un grad effet à Vienne!“ Celeste Coltellini als Primadonna der Opera buffa in Wien“, Internationales Symposium in Kooperation mit dem Staatstheater Oldenburg ‚„La cosa è scabrosa“ Musikkulturelles Handelns auf den Opernbühnen in Wien um 1780. Symposium zu Wolfgang Amadeus Mozarts und Lorenzo da Pontes „Le Nozze di Figaro“‘, Juli 2015.
  • „Materialitäten, Orte und Erinnerungen“, Interdisziplinäres studentisches DVSM Symposium „Musik und Erinnerung: Gedächtnis – Geschichte – Gegenwart“, Goethe Universität Frankfurt, Januar 2015.
  • „Biographische Konzepte“, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Tagung des Arbeitskreises ‚Biographie und Geschlecht‘, April 2014.
  • „Menschenleben und Erzählungen“, Interdisziplinärer Niedersächsischer DoktorandInnentag Gender Studies, Georg-August-Universität Göttingen, November 2012.
  • „Forschungswerkstatt Coltellini“, Tagung des Arbeitskreises ‚Biographie und Geschlecht‘, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Juli 2011.
  • „Lebensbilder – als biographisches Konzept“, Symposium „Auf/Zu/Be/Einschreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst“, Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, März 2011.
  • „Celeste Coltellini (1760-1828). Eine Annäherung an das Leben und kulturelle Wirken der Sängerin und Malerin“, Tag der offenen Tür des Forschungszentrum Musik und Gender, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, November 2010.

Ausstellungen

  • „‘Souvenirs‘. Die Skizzenbücher Celeste Coltellinis als kulturwissenschaftliche Quellen“ in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Oktober bis Dezember 2016.
  •  „Celeste Coltellini (1760-1828) – Skizzenbücher einer Malerin aus der Mozartzeit“ im Oldenburgischen Staatstheater, Juli 2015.