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Prof. Dr. Christoph von Blumröder

Biographie

Christoph von Blumröder, geboren 1951 in Northeim (Niedersachsen), studierte an der Universität Freiburg i. Br. Musikwissenschaft bei Hans Heinrich Eggebrecht, daneben Philosophie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte. Im Anschluß an seine Promotion im Jahre 1979 (Der Begriff „neue Musik“ im 20. Jahrhundert, = Freiburger Schriften zur Musikwissenschaft, Bd. 12, München und Salzburg 1981) war er Ständiger Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Handwörterbuch der musikalischen Terminologie (Wiesbaden 1972-1983, Stuttgart 1984-2006) in Freiburg i. Br. (Schriftleitung 1985 bis 1996, seitdem Mitglied des Lektorengremiums) und außerdem seit 1980 Lehrbeauftragter der dortigen Universität, an der er sich 1990 habilitierte (Die Grundlegung der Musik Karlheinz Stockhausens, = Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft, Bd. 32, Stuttgart 1993), seither als Privatdozent lehrte und 1996 zum apl. Professor ernannt wurde. Nach Lehrstuhlvertretungen an der Universität Bonn im Wintersemester 1991/92 und an der Universität des Saarlandes im Sommersemester 1995 folgte er zum Wintersemester 1996/97 einem Ruf auf die Professur für Musik der Gegenwart am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln. Dort begründete er die Veranstaltungszyklen Komposition und Musikwissenschaft im Dialog (1997) und Raum-Musik (1998) sowie die Schriftenreihe Signale aus Köln. Beiträge zur Musik der Zeit (Saarbrücken 1998-2000; Münster bzw. Berlin 2002-2007, Wien 2008ff.; bislang 22 Bände) und wurde 1999 zum Vorsitzenden des Vereins Signale aus Köln. Verein zur Förderung der Musik der Zeit e. V. gewählt. Zusätzlich war er von 2002 bis 2007 am Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg Medien und kulturelle Kommunikation an der Universität zu Köln (SFB/FK 427; Teilprojekt A 7 Elektronische Musiktransformationen seit 1950) beteiligt. Im Kontext zahlreicher Veröffentlichungen zur neuesten Musikgeschichte gilt sein besonderes Interesse der elektroakustischen Musik, die er als einen Schwerpunkt in Forschung und Lehre am Kölner Musikwissenschaftlichen Institut etablierte, wobei drei Kooperationsvereinbarungen mit INA-GRM (Paris; unterzeichnet am 28. Juni 2002), dem Studio PANaroma (São Paulo; 8. August 2003) und dem Institut für Musik und Akustik des ZKM (Karlsruhe; 7. Oktober 2004) der weiteren Vertiefung und Internationalisierung in diesem Bereich dienen. Jüngste Publikation: Die elektroakustische Musik. Eine kompositorische Revolution und ihre Folgen, = Signale aus Köln. Beiträge zur Musik der Zeit, Bd. 22, Wien 2017.

Weitere Informationen stehen hier als PDF zur Verfügung